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Obama, you are not our son anymore, 2011

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Internationale Surplace Mainstream

For Friends and Lovers in Underground - Sterne / Edition

Ausstellung 02. - 20.03.2012

in Projektraum Isa Maschewski / DARE redaktionsbüro

Admiralitätstr.71 - 20 459 Hamburg

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Performance with Onur Burgaz (Moribund Oblivion) 
Ce n'est pas une chanson d'amour

in GIRL MONSTER #15: WE FOUND HER ON THE LOST HIGHWAY
24.02.2012

VON UND MIT Chicks on Speed HOST Melissa Logan 
LECTURE Nina Power (London) & Mathilde ter Heijne (Berlin)
PERFORMANCE Rita Rodríguez (Barcelona), Marie Rotkopf (Internationale Surplace, Hamburg/Paris), Onur Burgaz (HH/Istanbul)
MUSIK Maral Salmassi 
VIDEO Nevin Aladag (and Mathilde ter Heijne, tbc)
  
http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&cluster=827598

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Internationale Surplace for Lo and Behold

in Supermarket Art Fair 2012 with the project “Public Domain

16th – 19th  February 2012

Stockholm, Sweden

http://www.loandbehold.gr/news

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KIOSK 30
ONLINE NOW !

MARIE ROTKOPF / DANIEL MEGERLE



http://www.kiosk.clementineroy.com/KIOSK30.htmlx

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Friends And Lovers In Underground


Ausstellung: 15.10.2011 – 04.11.2011
Willy-Brandt-Strasse
46 20457 Hamburg


www.friendsandloversinunderground.de

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Was heisst Underground?

Oder

Es geht nicht darum zu kritisieren,
sondern darum klar zu sehen

Oder


Die Überkompensation des Misserfolgs 
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Ich werde den folgendenden Beitrag von Internationale Surplace selbstverständlich auf Französisch vortragen.
Für eine Übersetzung auf Deutsch, lesen Sie bitte die Rückseite der Postkarte, die Sie im Publikum herum gehen lassen sollen.

 

Jedoch, eines Tages wird das Bewusstsein kommen.

Vergesst dies nie, verzweifelt daran nicht.

Man denkt in erster Linie an den Glanz der Ökonomie, an die Feuerwerke der Philosophie,
und immer, unverdrossen, erscheint der Feuerwehrmann des Denkens.

Danach macht man sich klar, dass die Übersetzung nicht gibt,
dass allein die Kommunikation zählt und definitiv,
die Sensation.

Ich kann Paul Virilio zitieren, aber man muss ihn in der Pariser métro lesen, und nicht irgendwo anders. Im Underground, der Röhre deiner Innereien.

Eine Novene mit Verstopfung.

Ja, denn wir sprechen hier genau von diesem Land, dem Underground,
ökumenischer Kitsch der Künstler
von welchem wir ein Teil sind.

Ich nehme Jacques Derrida als Zeugen, den wir selbstverständlich an der Sorbonne studiert haben,
und den man – mit Dringlichkeit – vergessen muss, doch zumindest,
um ihn nicht mit jemand anderem  zu verwechseln.

Mit wem?

Vielleicht mit Jean Baudrillard, der Recht hatte mit der Behauptung, dass die Virtualität eines Sprachsystems sich dem Glück nähert, nur weil sie alle Bezüge zu den Dingen zurücknimmt.
Die französischen postmodernen Intellektuellen, Marcel Duchamp eingeschlossen, haben aus der Theorie ein beinah perfektes Verbrechen gemacht und bleiben ungestraft.
Beim pedantischen Erörtern ihrer Verweise ihrer bezugnehmenden Zitate, lassen sie uns eingeschlossen in einem geplanten System und in ihren psychoanalytischen Tricks.

Sehen und nicht Sehen.
Das Licht und die Dunkelheit,
Aber alles ist da unten schon gesehn, im Parkhaus der Engel
déjà vu
der mythischen Höhlen* und goldenen Keller

Darüber hinaus,

ziehe ich es ehrlicherweise vor über Nicolas Bourriaud zu sprechen, weil ihr es doch wollt.

Ein Kritiker den ich gut kenne, da er im 10. Arrondissement von Paris wohnte, in der Nähe des Marché Saint-Martin, wo wir uns manchmal im « Réveil du 10ème » gekreuzt haben.

« In einem kulturellen Universum in welchem die Überproduktion und die Konfusion vorherrschen, sollte man vielleicht wieder Keller errichten. », wie er es 2007 im Beaux Arts Magazin gesagt hat.

Die Essenz der Problematik des Undergrounds liegt dort, und selbst eine Intention oder ein Text, geschrieben mit der ganzen erforderlichen intellektuellen Eleganz, erreicht es nicht dies auszuradieren:
Nicolas Bourriaud besetzt die Funktion als Chef vom Dienst der Aufsichtsbehörde des künstlerischen Schaffens des französischen Kulturministeriums, das sich wie jeder weiss, als « underground » definiert.

Vielleicht gibt es eine Unschlüssigkeit, ein Nichtverstehen, eine Verwechslung?

Ich muss mir in der Eigenschaft als Fremde und maîtresse de mes amours beim  Wiederherstellen des Sinns helfen, ohne Angst davor die Wirklichkeit zu benennen:
Beaux Arts Magazin ist in Frankreich das, was das Monopol Magazin im Verhältnis zum Art Magazin ist: genau so « underground » wie Cosima von Bonin und Daniel Richter.

Der zweite Punkt ist der, dass man nicht feststellen kann, dass eine Konfusion im Kunstmilieu vorherrscht.
Nicolas Bourriaud weiss dies sehr genau; wir sind auch in den Palazzi von Venedig zusammen getroffen.


Die Kunst wie auch ihr Preis hat eine Ordnung.

Und ihr wisst es nur zu gut, ihr, die ihr nicht von der Kunst lebt.

Es gibt keinerlei Desorganisation im System, es sei denn man wolle Ferdinand de Saussure interpretieren, den Schweizer Aristokraten,
vom Signifikant (Lautbild) und Signifikat (Vorstellung), als nachhaltige Werte.

Die Hoffnung der Sklaven ist die Macht der Herren.
Auf Deutsch im Text.

Wir wissen es nun,
nun dass wir Fremde sind in einem Land, welches nicht das unsere ist:

U-Boote einer zweifelhaften Philosophie, Träger und Überträger von Keimen, welche wir aufblühen sehen möchten, für uns, für uns allein, für unsere Nachwelt. Dies ist was wir sind und was wir uns erhoffen.
Dafür, sind wir bereit zu respektieren, was wir nicht einmal verstehen.
Wir akzeptieren es den Anderen zu helfen, falls die Ordnung gewahrt bleibt.

Aber nein.
Ich präferiere damit zu langweilen, was ich gesehn und gehört habe.
Hier genau in der Underground Zero Höhle
Veni Veni Veni.

Die retinale Bewusstwerdung meiner universitären obligaten pariserischen Erziehung und das Gewicht meines väterlichen Erbes (mein Vater war ein Leibwächter von Jean-Paul Sartre), hindert mich daran zu tun als ob.

Ihr sagt, es wäre nicht schlimm, nicht zu verstehen.
Ihr habt nicht recht, wenn ihr an das Grossbürgertum und an Marcel Duchamp glaubt.

Wir verwechseln die Alternative
mit dem Underground
Welcher, wie ihr das wisst,
keinen Inhalt hat.

Und wir suchen vergeblich das Licht,
Und bringen es mit der Dunkelheit in Zusammenhang
Wir bleiben schändliche furchtsame Christen

Und ich schäme mich für uns.

Würden wir es wagen, mit Michel Foucault zu enden, der, erinnern wir uns, sagte, ich paraphrasiere:
« Eine veuve poignet hebt niemals die Peitsche der Wahrheit auf, welche zuschlägt »?

Underground, ja, aber nur von hinten.

Was heisst Underground?
Was heisst Denken?
Wie Martin Heidegger gesagt hat,
auf Deutsch im Text.

Man muss es sagen, meine Freunde,
gegen die blinde Gewalt der Worte, der Spiele und der Diskurse:

es gibt keinen Underground,
es gibt nur die Macht.

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*nicht übersetzbares Wortspiel. Im Sinne von mythe (Mythos) und mite (Motte).

veuve poignet (lit) für Masturbation in etwa die Handgelenkswitwe

 

Gelesen auf französisch am 29. Oktober 2011 im Rahmen der Grossen Revue.

Auf der Postkarte: Es gibt keinen Underground es gibt nur die Macht.

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TOLERANZIA
eine Performance von Carola Deye und Marie Rotkopf

20. August 2011

Der Strich
im Pavillon vor der Volksbühne, Rosa-Luxemburg Platz, Berlin

http://derstrich.com/collection-views8.html

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We are very pleased to annonce you the first exhibition of the Museo Apparente:

NACHSTAAT LAND

Disintegration station

9.06. - 8. 07. 2011

Museo Apparente / Vico Santa Maria apparente 17 / Napoli

 

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Die Kommunikation des Aufstands

Ausstellung: 14.05. - 29. 05. 2011

Performance am 14.05 um 21h: Wo Ai Weiwei ist

Galerie Oel-Früh
Brandshofer Deich 45
20539 Hamburg

http://oelfrueh.org/

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Geheimprojekt Jugendschutzhaft, 2011

Internationale Surplace for:

WALLPAPERISM

curated by Nick Oberthaler

is a groupshow at MOTEL CAMPO in Geneva, featuring 31 artists and one wall - to be accompanied with the launch of "Wallpaperism", a book edited by BOABOOKS.

www.motelcampo.ch / www.boabooks.com

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DESINTEGRATION

einen Plan / un plan
où l‘art profère / wo Kunst ausspricht

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Vernissage DESINTEGRATION 4

Freitag, 18. März 2011 ab 20h

Horizons de classe

Société Réaliste

Internationale Surplace

Juliana Borinski

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Ausstellung / Exposition

18. - 31. März 2011

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Musik:

Party Musik by Supreme Wild Rabbis (feat. Rabbi Midas on throat)

About noblesse

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Spritzenplatz 5-7
Hamburg - Altona

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DESINTEGRATION 3

Samstag, 5. Februar 2011 ab 20h

ROT BRAUN

Carola Deye

Maja Bogumila Hoffmann

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Ausstellung / Exposition

5. - 13. Februar 2011

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Carola Deye erkennt blind den Chic der deutschen Kunst. Ihre Antwort auf die klassischen braunen und schwarzen Bilder der Geschichte überragt allen Intellektualismus (Prada zur Kunst, H&Monopol) deutscher Fragen.
Und Maja Bogumila Hoffmann, die keine richtige Mitbürgerin ist, schliesst mit Feingefühl in der Ausstellung das ab, was l'IS leider voraussieht.

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DESINTEGRATION 2

Samstag, 27. November 2010 ab 21h

Codes, respect et compromis

une surprise party

Musik:

Michael Conrads

Internationale Surplace

Claire Fontaine

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Spritzenplatz 5-7
Hamburg - Altona

+++ Diffusion de films érotiques muets Intellectuels allemands = autosuicide

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DESINTEGRATION 1

mit / avec

Hans Stützer
Internationale Surplace
Thomas Gann

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Ausstellung: 8. - 18. Oktober 2010

Spritzenplatz 5-7
Hamburg - Altona

Thomas Gann liest / lit Raum, Grenze und Feind in Ernst Jüngers "In Stahlgewittern"

Vortrag / exposé

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Hans Stützer, Im Park der schönsten Lieder, 2008 (dvd loop)
Ausschnitt aus der Fernsehübertragung des jährlichen Themenfeuerwerk/Philharmoniespektakels in Köln, hier 2007, »Die Geschichte der Stadt Köln« – gezeigt wird die Darstelllung der Periode zwischen 1933 und 1945, vom Bildschirm abgefilmt

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Hans Stützer, We are proud of our heritage and excited about our future, 2010,

(2 x dvd loop)

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Hans Stützer, Please select the Type of Violation you feel best represents the submission. Notify me upon resolution, 2010

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L'Internationale Surplace, Vers Dystopia, 2010

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Le salut est peut-être dans la désintégration

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mausoleum_aktuell.jpg

 

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg:

 

„Hunnenrede“

Berlin, Bendlerblock, Januar 2010

 

 

Große geostrategische Aufgaben sind es, die der neuen Bundesregierung zugefallen sind, Aufgaben weit größer, als viele meiner Landsleute es erwartet haben. Die Bundesregierung hat ihrem Charakter nach die Verpflichtung, die ökonomischen Interessen im nationalen wie europäischen Interesse, wofern diese im Ausland bedrängt werden, zu verteidigen. Die Aufgaben, welche das Deutsche Reich nicht hat lösen können, ist die neue Bundesregierung in der Lage zu lösen. Das Mittel, das ihr dieses ermöglicht, ist die Bundeswehr.

 

In über fünfzigjähriger treuer Friedensarbeit im Rahmen der Nato ist sie herangebildet worden nach den Grundsätzen unseres verewigten Uncle Sam. Auch ihr habt eure Ausbildung nach diesen Grundsätzen erhalten und sollt nun vor dem Feinde die Probe ablegen, ob sie sich bei euch bewährt haben. Eure Kameraden von den Blauhelmen, der Kfor, der Isaf und der Marine am Horn von Afrika haben diese Probe bereits bestanden, sie haben euch gezeigt, daß die Grundsätze unserer Ausbildung gute sind, und ich bin stolz auf das Lob auch aus dem Munde auswärtiger Präsidenten und Diktatoren, das eure Kameraden draußen sich erworben haben. An euch ist es, es ihnen gleich zu tun.

 

Eine große Aufgabe harrt euer: ihr sollt das schwere Unrecht, das geschehen ist, sühnen.
Die Afghanen haben das Völkerrecht umgeworfen, sie haben in einer in der Weltgeschichte nicht erhörter Weise der Heiligkeit der EU- Diplomatie, den Pflichten des Gastrechts Hohn gesprochen. Es ist das umso empörender, als dies Verbrechen begangen worden ist von einer Nation, die auf ihre uralte Kultur stolz ist. Bewährt die alte deutsche Tüchtigkeit, zeigt euch als Humanisten im freundlichen Ertragen von Leiden, möge Ehre und Ruhm euren Fahnen und Waffen folgen, gebt an Manneszucht und Disziplin aller Welt ein Beispiel.

 

Kommt ihr vor den Feind, so wird derselbe geschlagen! Pardon wird nicht gegeben!  Gefangene werden nicht gemacht! Wer euch in die Hände fällt, sei euch verfallen! Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem König Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in Überlieferung und Märchen gewaltig erscheinen lässt, so möge der Name Deutscher in Afghanistan auf 1000 Jahre durch euch in einer Weise bestätigt werden, daß es niemals wieder ein Afghane wagt, eine Deutschen scheel anzusehen!“

 

guttenberg_aktuell.jpg

 

Ausstellungsansichten von Mausoleum zu Ehren von Karl-Theodor zu Guttenberg, Hinterconti, Hamburg, April 2010

 

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Ausstellungsansichten der Installation Wir wissen wo wir stehen,

Schleswig-Holstein Haus im Rahmen des Filmkunstfestes

Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, April 2010